Altes Schloss
Krönen Sie Ihren Aufenthalt im Hotel Baden-Baden mit einem einzigartigen Erlebnis und besuchen Sie „Hohenbaden“, den ehemaligen und heute vollständig renovierten Sitz der Markgrafen von Baden, die jene Burg im 12. Jahrhundert erbauten und bis zum 15. Jahrhundert stets erweiterten.

Doch auch wenn nach dem Brand am Ende des 16. Jahrhunderts lediglich Ruinen zurückgeblieben sind, so ist dem Stolz jenes Bauwerkes nichts abhanden gekommen. Im Gegenteil: Haben Sie die Burg zu Fuß oder mit dem Auto erreicht, erwartet Sie ein von 10-22 Uhr geöffnetes Restaurant, in dem Sie gute Kost zu mehr als menschlichen Preisen verzehren können. Und sollten Sie Ihren Aufenthalt im Hotel Baden-Baden aus einem ganz besonderen Anlass gewählt haben, steht es Ihnen frei, „hoch zu Hohenbaden“ ein Fest zu geben.

Betreten Sie auch den Rittersaal und bestaunen Sie Rüdiger Oppermanns Windharfe, ein Instrument, dessen Saiten den Wind in Musik verwandeln. Die Windharfe des Alten Schlosses „Hohenbaden“ ist dabei eine der größten dieser Art in ganz Europa. Wagen Sie schließlich den Aufstieg auf den Turm, genießen Sie eine traumhafte Aussicht auf Baden-Baden und lassen Sie den Blick noch über den Rhein hinaus bis nach Frankreich schweifen.

All dies wird Ihren kostenlosen Besuch des Alten Schlosses „Hohenbaden“ unvergesslich machen.

Russische Kirche
Wenn Sie Ihren Urlaub in einem Hotel in Baden-Baden planen, dann interessieren Sie sich sicherlich auch für all die Sehenswürdigkeiten, welche die Stadt im Westen von Deutschland zu bieten hat. Ein ganz besonderes Highlight ist die Russische Kirche von Baden-Baden, ein Bauwerk, das Sie so nur dort finden werden. Es ist typisch für Baden-Baden.

Offiziell trägt die Kirche den Namen „Russische Kirche zur Verklärung des Herrn“. Schon von weitem können Sie den so typischen Zwiebelturm der Kirche erkennen, welcher an die Gebäude im Kreml in Moskau erinnern kann. Doch dieser vergoldete Zwiebelturm ist typisch für die russisch-orthodoxe Kirche – und nach diesem Ritus werden dort auch immer noch Messen abgehalten.

Die Russische Kirche von Baden-Baden befindet sich in der Lichtentaler Straße, zwischen dem Bertholdplatz und der Tunneleinfahrt. Erbaut wurde die Kirche Ende des 19. Jahrhunderts. Damals wollten die vielen russisch-orthodoxen Bewohner von Baden-Baden – die Bäderstadt hatte den russischen Adel und das Bürgertum immer angezogen – nicht mehr in einer römisch-katholischen Kirche ihren Gottesdienst feiern. Also sammelten sie für den Bau der Russischen Kirche.

In der Kirche liegen noch heute einige der Stifterinnen des sakralen Bauwerks begraben. An sie denken auch jetzt noch viele, wenn aus dem ganzen Norden Baden-Württembergs Menschen zur Messe in der Russischen Kirche kommen.

Kloster Lichtenthal
Kloster Lichtenthal in Baden-Baden ist ein überaus sehenswerter Ort in dieser prächtigen Stadt im Westen von Deutschland, die schon seit Jahrhunderten ein beliebter Kurort ist. Wenn Sie sich entscheiden, in Baden-Baden Ihre Ferien in einem der wunderbaren Hotels zu verbringen, dann sollten Sie aber neben all den mondänen Stellen in der Stadt auch die Sakralgebäude nicht außer Acht lassen. Und eben Orte der Ruhe und Besinnung wie Kloster Lichtenthal. Es handelt sich bei dem Kloster um ein Kloster des Ordens der Zisterzienserinnen.

Heute befindet sich das Kloster am Ende der Lichtentaler Allee, eine Grundschule befindet sich dort und nach wie vor besteht das Kloster als Ordenshaus weiter. Und es blickt auf eine wahrlich lange Geschichte zurück. Gegründet wurde es nämlich bereits im 13. Jahrhundert. Damals war es Markgräfin Irmengard, die sich entschied, ein Kloster an dieser Stelle zu begründen und so dem Orden der Zisterzienserinnen eine Heimstatt zu geben. Seitdem besteht dieses Kloster ohne jede Unterbrechung.

Wenn Sie das Kloster besuchen, dann wird Ihnen bereits der prächtige Torbogen auffallen, der in der Tat beeindruckend ist. Aber auch die gotische Stiftskirche beherbergt so viel Sehenswertes: ein altes Kruzifix, eine steinerne Altarkanzel sowie das kunstvoll geschnitzte Chorgestühl. Ebenso prächtig ist auch die Fürstenkapelle mit ihren Heiligenfiguren.

Autobahnkirche
Nehmen Sie sich während Ihres Aufenthaltes in einem Hotel in Baden-Baden einmal die Zeit für einen Besuch der Katholischen Autobahnkirche St. Christophorus. Diese liegt in einem separaten Bereich auf dem Gelände der Raststätte Baden-Baden an der A5. Ihren PKW können Sie auf dem Rastplatz abstellen. Von dort führt ein Fußweg zur pyramidenförmigen Kirche, deren Bau maßgeblich durch den Künstler Emil Wachter beeinflusst wurde.

Nehmen Sie sich Zeit beim Betrachten der kunstvollen Türen, der wunderschönen Glasfenster und der Krypta. Nehmen Sie Platz auf den Kirchenbänken und lassen die Atmosphäre der Oberkirch mit ihrem hellen Holzdach auf sich wirken. Die Außenstelen erinnern an ägyptische Kulturen. Zünden Sie eine Gebetskerze an oder benutzen Sie das „Anliegenbuch“.

Sonntags findet um 11.00 Uhr eine Messe sowie um 18.00 Uhr ein Abendgebet statt. Mittwochs wird um 10.00 Uhr ein Wortgottesdienst abgehalten. Manchmal werden Fürbitten aus dem Anliegenbuch in die Gottesdienste eingefügt. Während der Sommermonate ist die Autobahnkirche St. Christophorus von 08.00 bis 20.00 Uhr, im Winter bis 18.00 Uhr geöffnet.

Der Ursprung der Autobahnkirchen, die es in dieser Form übrigens nur in Deutschland gibt, basiert auf Wegkapellen und Wegstöcken aus dem Mittelalter. Autobahnkirchen entstehen durch private Initiativen Einzelner oder ganzer Gemeinden und finanzieren sich über Spenden.

Neues Schloss
Auf einem felsigen Ausläufer nördlich der Altstadt von Baden-Baden erhebt sich eines der letzten Residenzschlösser Deutschlands, das Neue Schloss Baden-Baden. In ihm wie auch im Schloss Hohenbaden (das „Alte Schloss“) hat die alte Markgrafschaft Baden, welche dort vom 15. bis ins 17. Jahrhundert ansässig war, ihren Ursprung.

Entstanden in der Zeit um 1370 hat es im Laufe seiner Geschichte vieles mitgemacht, neben Besitzerwechseln auch seine eigene Zerstörung während der spanischen Erbfolgekriege. Es wurde jedoch Anfang des 18. Jahrhunderts als Renaissanceschloss auf den alten Resten wieder komplett neu aufgebaut und seitdem immer wieder erweitert oder umgebaut. Ein Blickfang und Ort zum Verweilen ist der an das Schloss angrenzende Schlosspark mit seinen zahlreichen Terrassen, welcher schon für die Landesgartenschau Verwendung fand.

Derzeitiger Eigentümer des Schlosses ist die Firmengruppe Al-Hassawi, welche beabsichtigt, in dem Schloss in ein exklusives Hotel oberhalb von Baden-Baden einzurichten. Zuvor stand das denkmalgeschützte Schloss über einen längeren Zeitraum hinweg leer.

Besichtigen können Sie das Schloss derzeit nur von außen, da der Hof bis auf weiteres wegen Sanierungsarbeiten gesperrt ist. Von Hotels in Baden-Banden aus ist der Weg zum Schloss durch ausreichende Beschilderung leicht zu finden. Entlang der Straße, welche zum Schloss führt, finden Sie ausreichend Parkplätze.

Stiftskirche
Wenn Sie Ihren Urlaub in Baden-Baden verbringen, dann werden sich Ihnen zahllose interessante Sehenswürdigkeiten präsentieren. Die Rennbahn, das Kurhaus, die vielen Parks – aber natürlich auch die sakralen Gebäude der Stadt. Allen voran steht wohl die Stiftskirche von Baden-Baden.

Seit Jahrhunderten dient das Sakralbauwerk als Grabstätte der Grafen von Baden. Besonders aufwendig gestaltet wurde unter all den Grabmälern das von Ludwig Wilhelm von Baden. Der Markgraf wird von den Personifikationen von Weisheit, Tapferkeit und Gerechtigkeit umgeben. Mächtig und symbolträchtig thront das Grabmal über allem.

Aber die Stiftskirche von Baden-Baden ist vor allem auch für ihre Orgeln berühmt. Denn wo manch eine Kirche froh ist, eine Orgel zu besitzen, da hat die Stiftskirche fünf. Es ist natürlich besonders beeindruckend, diese Orgeln bei einem Konzert oder in einer Messe zu hören. Also sollten Sie bei einem Besuch in der Stiftskirche vielleicht darauf achten, wann so etwas stattfindet.

Aber schon allein das Äußere der Kirche ist beeindruckend. Denn viele verschiedene Baustile haben hier Einfluss gehabt. Zunächst war die Stiftskirche im romanischen Stil erbaut worden, dann folgte eine spätgotische Überarbeitung. Und im 19. Jahrhundert wurde sie im Stil der Neogotik erneuert. Aus all diesen Epochen sind noch Teile vorhanden, welche die Stiftskirche zu einem interessanten Zusammenspiel der Zeiten machen.

Stourdza Kapelle
Die Stourdza Kapelle ist eines jener Gebäude von Baden-Baden, die deutlich zeigen, dass der Einfluss von ausländischen Personen dort groß war und diese auch immer wieder gerne nach Baden-Baden kamen und das schon seit Jahrhunderten. Baden-Baden war damals wie heute Kur- und Tourismusstadt.

Schon Anfang des 19. Jahrhunderts kamen Kurgäste, vornehmlich aus dem Osten von Europa nach Baden-Baden. Das reichte von Mitgliedern der Zarenfamilie aus Russland über osteuropäische Adlige bis hin zu reichen Bürgern. Deren Spuren finden Sie heute immer noch überall, wenn Sie sich ein Hotel in Baden-Baden für Ihren Urlaub ausgewählt haben. So eben auch, wenn Sie die Stourdza Kapelle besuchen. Und deren Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Das reich verzierte, prächtige Bauwerk ist die Grabkapelle der rumänischen Fürstenfamilie Stourdza. Deren Sohn wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris ermordet. Daraufhin beschlossen die Stourdzas von Paris nach Baden-Baden zu ziehen und ihrem Sohn in Baden-Baden eine geeignete Grabstätte erbauen zu lassen. Dies war die Stourdza-Kapelle, welche durch den Münchener Architekten Leo von Klenze dann umgesetzt wurde.

Typisch sind seine antiken Säulen, welche er mit Vorliebe bei seinen Bauwerken verwendete. Doch auch orthodoxe Kirchenelemente ließ er bei der Stourdza Kapelle nicht außer Acht und schuf somit ein echtes Gesamtkunstwerk.